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Photos-App — Fotosammlung in Nextcloud

Foto-Galerie, Alben, automatische Erkennung, Sharing. Wie die Photos-App Deine Fotosammlung organisiert.

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Die Photos-App in Nextcloud ist Deine eigene Foto-Galerie — Apple Photos / Google Photos-Ersatz, nur auf Deiner eigenen Cloud. Mit den Mobile-Apps und Auto-Upload kommt Deine ganze Foto-Sammlung dort an, übersichtlich nach Datum sortiert.

Was die Photos-App macht

  • Zeigt alle Bilder und Videos aus Deiner Cloud in einer Galerie-Ansicht
  • Sortiert nach Datum (Aufnahmedatum aus EXIF, Fallback Upload-Datum)
  • Erkennt automatisch:
    • Personen (Gesichts-Erkennung mit Recognize-App)
    • Orte (anhand GPS-EXIF-Daten)
    • Kategorien (z.B. „Strand”, „Berge”, „Essen” — mit Recognize-App)
  • Erlaubt manuelle Alben und geteilte Alben

Aktivieren

Bei xaweho-Setups standardmäßig aktiv. Falls nicht: Verwaltungs-Einstellungen → Apps → Photos installieren.

Erste Eindrücke nach Aktivierung

Photos-Icon in Top-Navigation klicken → Galerie öffnet sich mit allen Bildern aus Deiner Cloud, chronologisch sortiert.

Bei großer Sammlung (10.000+ Fotos) braucht der erste Aufbau ein paar Sekunden — danach Caching, geht schnell.

Welche Quell-Ordner

Default scannt Photos alle Ordner Deiner Cloud nach Bildern. Du kannst in Photos-Einstellungen → Quellordner einschränken.

Praktisch z.B. wenn Du nur /Photos und /Familie/Urlaubsbilder als Quellen willst, aber nicht das /Arbeit/Screenshots-Verzeichnis.

Auto-Upload aus Mobile-Apps

Klassischer Workflow: Mobile-App lädt Fotos automatisch hoch in /Photos/<Year>/<Month> (Default). Photos-App erkennt sie automatisch.

Mehr in Mobile Apps.

Alben

Eigene Alben

In Photos: Alben → Neues Album. Foto-Auswahl per Klick.

Foto kann in mehreren Alben sein — Album ist eine Verlinkung, nicht eine Kopie. Speicher wird nicht doppelt verbraucht.

Geteilte Alben

Album mit anderen Nextcloud-Usern teilen → die können zugreifen, evtl. eigene Fotos hinzufügen.

Use Case: gemeinsames Familienalbum, Vereinsfest-Bilder, Hochzeitsfotos.

Public-Album

Album per Public-Link teilen — externe Personen sehen die Fotos ohne Account. Mit Passwortschutz und Ablaufdatum kombinierbar (siehe Sharing-Links mit Schutz).

Personen-Erkennung

Mit der Recognize-App (Apps → Recognize installieren) macht Nextcloud:

  • Gesichts-Erkennung
  • Auto-Gruppierung gleicher Personen
  • Manuelles Benennen

Erste Indexierung kann auf großen Sammlungen Stunden dauern — läuft im Hintergrund per Cron.

Wichtig: Personenerkennung läuft lokal auf Deinem Server. Keine Cloud-Drittanbieter, kein Foto-Upload zu Google / Apple. Datenschutz-Plus.

Orts-Erkennung

Wenn Deine Fotos GPS-Tags im EXIF haben, gruppiert Nextcloud sie nach Standort. Karte unter Photos → Orte.

Bei iPhone-Fotos sind GPS-Tags meist drin. Bei manuell hochgeladenen Fotos vom Computer oft nicht.

Suche

In Photos: Suchleiste. Du kannst nach:

  • Personen-Namen (wenn benannt)
  • Orten (wenn GPS)
  • Kategorien („Strand”, „Berge”, „Hund”, etc. — mit Recognize)
  • Dateinamen

Sehr praktisch in großen Sammlungen.

Format-Support

Photos zeigt:

  • Fotos: JPEG, PNG, HEIC (mit Plugin), AVIF
  • RAW: ARW, CR2, NEF, DNG, CR3 — als Vorschau, nicht als Originalqualität
  • Videos: MP4, MOV, AVI, MKV (Browser-abhängig)

HEIC-Support (iPhone-Fotos) braucht ein Server-Plugin, das wir bei xaweho-Setups Standard installiert haben.

Vorschau-Größen

Server generiert Thumbnails in mehreren Auflösungen für schnelle Anzeige. Speicher dafür: rechne mit ca. 5–10% Deiner Foto-Mengen-Größe für Thumbnails (Server-side, separat von Deinem Quota).

Performance bei großen Sammlungen

Aus unserer Erfahrung:

  • Bis 10.000 Fotos: läuft fast verzögerungsfrei
  • 10.000–50.000 Fotos: erste Galerie-Ladung 3–5 Sekunden, Scroll dann flüssig
  • 50.000–100.000 Fotos: spürbare Latenz, aber benutzbar
  • 100.000: bei vielen parallelen Usern eng

Bei großen Sammlungen mit aktivem Recognize: erste Indexierung kann Tage dauern.

Wenn Performance schlecht wird: schreib uns ein Ticket — wir können Cron-Settings anpassen oder Storage-Backend tunen.

Mobile-App-Photos

Die Nextcloud-Mobile-App hat eine eigene Photos-Ansicht. Praktisch wie iOS-Fotos / Google-Fotos:

  • Galerie nach Datum
  • Alben
  • Suche

Auto-Upload aus dem Smartphone landet automatisch in der Photos-App.

Was die Photos-App nicht (gut) kann

  • Bild-Bearbeitung im Browser (Crop, Filter, etc.): minimal vorhanden, deutlich schwächer als Apple/Google
  • Live-Fotos (iOS): wird als JPEG + Video separat gespeichert, keine kombinierte Wiedergabe
  • Burst-Fotos: einzeln gespeichert, keine Stack-Anzeige
  • Memories / Auto-Highlights wie bei Google: rudimentär

Aus unserer Erfahrung: für reines Foto-Archivieren super, für intensive Foto-Bearbeitung lokale Apps nutzen (Lightroom, Darktable).

Privacy-Vorteil

Im Vergleich zu Apple Photos / Google Photos:

  • Fotos liegen auf Deinem Server
  • Personen-Erkennung läuft lokal, keine biometrischen Daten in Cloud-Drittanbietern
  • Keine Werbung, keine Auswertung
  • Du behältst die EXIF-Daten kontrolliert

DSGVO-konform out-of-the-box, wenn Du die Cloud privat oder im Verein nutzt.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die initiale Foto-Indexierung? Bei 10.000 Fotos: ~30 Min. Bei 100.000: mehrere Stunden bis Tage. Bei aktivem Recognize: zusätzlicher Aufwand für KI-Modelle.

Was passiert, wenn ich ein Foto in der Files-App lösche — verschwindet’s auch in Photos? Ja. Photos zeigt nur, was in den Files-Quell-Ordnern liegt. Löschen in Files → weg in Photos.

Werden Fotos doppelt gespeichert (wegen Auto-Upload + Alben)? Nein. Alben sind nur Verlinkungen. Auto-Upload speichert einmal — wenn Du das Foto in 5 Alben hast, ist es trotzdem nur 1× in Storage.

HEIC-Fotos werden nicht angezeigt — was tun? Bei xaweho ist HEIC-Support Standard installiert. Wenn nicht: Ticket bei uns, wir aktivieren das Plugin.

Recognize-App lohnt sich bei welcher Sammlungsgröße? Ab ~1.000 Fotos sinnvoll. Darunter: manuelle Alben reichen.

Datenschutz bei Recognize — was passiert mit Personen-Daten? Alles lokal auf Deinem Server. Keine externe API. Personenmodell ist gerätespezifisch — wenn Du Server umziehst, muss neu trainiert werden.

Backup von Photos — geht das? Ja, Server-Backup umfasst alle Files inkl. Fotos. Bei sehr großen Sammlungen: separates Foto-Backup auf externer Lösung empfohlen.

Photos-App teilen mit Kindern — Inhalts-Filter? Nicht eingebaut. Foto-Inhalts-Filterung gibt’s nicht direkt. Wer das braucht: separate Accounts mit kontrolliertem Sharing aufsetzen.

Synology PhotoStation oder Apple-iCloud Migration nach Nextcloud? Geht. Fotos exportieren (z.B. via Original-Qualität-Download bei Apple), in Nextcloud-Auto-Upload-Ordner werfen, fertig. Personen-/Album-Strukturen müssen ggf. neu angelegt werden.

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Tags
nextcloud photos galerie alben

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