Nach Bestellung des Plesk-vServers richten wir Dir eine eigene VM mit Plesk ein, fahren eine optimale Initialkonfiguration und legen Deinen Plesk-Admin-Zugang an. Installiert ist die Plesk Web Admin Edition (bis zu 10 Domains) — Reseller-Funktionen mit Endkunden-Accounts gibt es per Upgrade auf Web Host. Hier was Du bekommst, wie Du Dich einloggst und welches Rollen-Modell wir fahren.
Was Du nach der Bestellung bekommst
Innerhalb von 30 Minuten kommt eine Mail mit:
- Plesk-URL: typisch
https://<deine-server-domain>:8443oderhttps://<server-ip>:8443 - Plesk-Admin-Username und Initialpasswort
- Server-IP (IPv4) und IPv6
- Hinweise zum Onboarding und Verweise auf Standard-Aufgaben
Wir liefern den Server nicht „leer” — Plesk Web Admin Edition ist installiert, mit unserem getunten Initial-Setup. Du musst nichts an OS oder Plesk-Stack anfassen.
Die drei Plesk-Editionen — kurz
| Edition | Domains | Für wen |
|---|---|---|
| Web Admin (inklusive) | 10 | eigene Projekte, kleine Unternehmen |
| Web Pro (Upgrade) | 30 | mehr Domains, Subscription- und Account-Management |
| Web Host (Upgrade) | unbegrenzt | Reseller: Service-Pläne, Endkunden mit eigenen Logins |
Der Wechsel läuft über das Kundenportal (mein.xaweho.de) und wirkt sofort. Aufpreise stehen auf der Produktseite.
Erstanmeldung
- Plesk-URL im Browser öffnen
- Browser warnt evtl. wegen Self-Signed-Cert auf Port 8443 — akzeptieren (Letʼs Encrypt für Plesk-URL setzen wir auf Wunsch oder Du selbst — siehe unten)
- Login mit Admin-Username + Initialpasswort
- Plesk fordert sofort neues Passwort
Nach dem Wechsel landest Du im Plesk-Admin-Panel. Die Service-Provider-View (Plesk-Sicht für Reseller mit Kunden- und Plan-Verwaltung) kommt erst mit der Web Host Edition dazu.
Das Rollen-Modell — wer darf was
| Rolle | Wer | Was sie/er macht |
|---|---|---|
| Server-Admin (OS) | xaweho (wir) | OS-Setup, Plesk-Installation, OS-Patches, Plesk-Updates, Hardware-Wartung, Snapshots, Custom-Anpassungen auf Ticket |
| Plesk-Admin | Du | Domains, Mail, DBs, WordPress, Plesk-Migrator-Migrationen |
| Reseller-Funktionen | Du — nur mit Web Host Edition | Service-Pläne, Endkunden-Accounts |
| Plesk-Endkunde | Deine Kunden — nur mit Web Host Edition | Eigene Domains, Mail, DBs innerhalb des Service-Plans, den Du definierst |
Die Server-Verwaltung liegt komplett bei uns — das ist Absicht: damit der Stack stabil bleibt und wir Wartung sauber durchziehen können. Wenn Du etwas brauchst, das tiefer geht als Plesk (eigener Daemon, Custom-nginx-Konfig, exotische Extension): Ticket bei uns. Mehr in Anpassungen per Ticket anfordern.
Was Du in Plesk darfst
Mit der inkludierten Web Admin Edition:
- Domains aufschalten — bis zu 10
- Mailpostfächer, Datenbanken, FTP-Accounts unbegrenzt
- WordPress-Toolkit für alle Sites
- Plesk Migrator nutzen für Server-zu-Server-Umzüge
- Let’s Encrypt für jede Domain ein-Klick
- SSH-Zugang pro Domain/Subscription (chrooted)
Mit Web Pro (Upgrade): 30 Domains plus Subscription- und Account-Management.
Mit Web Host (Upgrade): unbegrenzte Domains plus voller Reseller-Funktionsumfang —
- Service-Pläne anlegen (eigene Quotas, Berechtigungen)
- Endkunden mit eigenen Plesk-Logins anlegen
Details in Service-Pläne und Endkunden.
Was Du nicht darfst
- OS-Pakete installieren (
apt install xyzauf System-Ebene) - Plesk selbst updaten (machen wir)
- Hostname / DNS-Server-Konfig ändern
- Custom-Daemon installieren (machen wir per Ticket)
- Firewall-Regeln ändern (machen wir auf Wunsch)
Alles, was hier nicht geht — schreib uns Ticket, wir machen’s. Mehr in Anpassungen per Ticket.
Erste Sofort-Maßnahmen
1. Admin-Passwort wechseln
Du hast bereits beim Erstlogin ein neues Passwort gesetzt. Stell sicher, dass’s stark ist und im Passwort-Manager liegt.
2. 2FA aktivieren
Avatar oben rechts → Sicherheit → Zwei-Faktor-Authentifizierung. Mit Authenticator-App koppeln.
Der Admin-Login kontrolliert den ganzen Plesk-Bereich — mit Web Host Edition inklusive aller Endkunden. Kompromittiertes Passwort = volle Kontrolle für den Angreifer.
3. Email-Adresse prüfen
Avatar → Profil. Korrekte E-Mail für Plesk-Notifications? Wichtig für Backup-Status, SSL-Hinweise, Quota-Warnungen.
4. SSL für Plesk-URL einrichten
Default: Plesk hat Self-Signed-Cert auf der eigenen URL.
Optionen:
- Du selbst: in Plesk-Werkzeuge & Einstellungen → SSL/TLS-Zertifikate für Plesk → Let’s Encrypt für die Plesk-URL beantragen
- Oder Ticket bei uns — wir machen’s
Empfehlung: gleich mit eigenem Hostname (z.B. plesk.deine-domain.de) und Let’s Encrypt.
5. Backup-Status prüfen
In Plesk → Konto → Sichern & Wiederherstellen. Backup alle 6 Stunden ist Default aktiv (machen wir auf Server-Ebene + Plesk-Ebene). Falls Du eigene Backup-Strategie willst: siehe Backup-Strategie.
Die Plesk-Navigation — wo Du was findest
Linke Navigation in der Web Admin Edition:
- Websites & Domains — Domains, Hosting-Einstellungen, SSL
- Mail — Postfächer, Weiterleitungen, Spam-Schutz
- Anwendungen — Softaculous, WordPress-Toolkit
- Datenbanken — MariaDB-Verwaltung
- Erweiterungen — Plesk Migrator und andere Tools
- Werkzeuge & Einstellungen — Plesk-Settings
Mit der Web Host Edition kommen Kunden, Abonnements und Service-Pläne dazu — das ist die Service-Provider-View für Reseller.
Wenn Du den Server nur für eigene Sites nutzt: Du arbeitest direkt in Websites & Domains, ohne Service-Pläne und Endkunden. Wenn Du Endkunden hosten willst: erst im Kundenportal auf Web Host upgraden, dann Service-Pläne, dann Kunden-Accounts. Mehr in Service-Pläne und Endkunden.
Was Du als Erstes machen solltest
Klassischer Onboarding-Ablauf:
- 2FA aktivieren (Sicherheit)
- Erste Domain aufschalten
- DNS-Setup beim Domain-Registrar auf
ns-a.xaweho.de,ns-b.xaweho.deundns-c.xaweho.de(unser DNS-Cluster) - Let’s Encrypt für die Domain in Plesk aktivieren
- Migration vom alten Server mit Plesk Migrator — siehe Plesk Migrator nutzen
- Wenn Du Endkunden hosten willst: im Kundenportal auf Web Host upgraden, dann Service-Pläne anlegen
Häufige Fragen
Plesk-URL erreichbar machen ohne Self-Signed-Warning? Let’s Encrypt für die Plesk-URL einrichten. Plesk macht das in zwei Klicks unter Werkzeuge & Einstellungen → SSL/TLS für Plesk.
Habe ich SSH-Zugang? Ja — chrooted pro Domain/Subscription, für Git-Deployments, Composer, Cron. Root-SSH zum Server: nein, behalten wir.
Welche Plesk-Edition ist installiert? Plesk Web Admin Edition — 10 Domains, Sitejet Builder, WP Toolkit SE. Mehr Domains oder Reseller-Funktionen: Upgrade auf Web Pro (30 Domains) oder Web Host (unbegrenzte Domains, Endkunden-Accounts) im Kundenportal. Aufpreise stehen auf der Produktseite.
Welches OS läuft drauf? AlmaLinux 10 — keine Auswahl. Nur so können wir Updates, Sicherheits-Patches und Plesk-Upgrades vollständig automatisieren. Du musst Dich nicht drum kümmern, aber gut zu wissen.
Kann ich das Plesk-Hostname (plesk.<server>) ändern?
Schreib uns Ticket. Custom-Hostname für Plesk-URL setzen wir gerne ein.
Was kostet die optimale Initialkonfiguration extra? Nichts. Standard im Tarif.
Was, wenn mir die Plesk-Funktionen nicht reichen? Schreib Ticket mit Anforderung. Wir prüfen, ob’s per OS-Anpassung machbar ist (meistens ja). Mehr in Anpassungen per Ticket.
Ich brauche Custom-Software, die nicht in Plesk passt — geht das? Meistens ja — wir richten Dir das Custom-Setup auf OS-Ebene per Ticket ein.
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Was anders ist als beim Shared-Reseller
Plesk vServer hat einige Vorteile gegenüber dem Shared-Reseller-Tarif: dedizierte Ressourcen und voller Plesk Migrator. Wann sich der Wechsel lohnt.
Service-Pläne und Endkunden auf dem vServer
Endkunden-Verwaltung auf dem dedizierten vServer. Wie sich's vom Shared-Reseller unterscheidet, welche Quotas sinnvoll sind, Bulk-Workflows.
Plesk Migrator nutzen
Saubere Server-zu-Server-Migration mit dem Plesk-Migrator. Quell-Server angeben, Daten kommen rüber. Single-Site oder Massen-Migration.
Anpassungen per Ticket anfordern
Was wir auf dem vServer für Dich machen: eigene Dienste, Custom-Konfig, OS-Anpassungen, exotische PHP-Extensions. Wie Du das Ticket schreibst.