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Was anders ist als beim Shared-Reseller

Plesk vServer hat einige Vorteile gegenüber dem Shared-Reseller-Tarif: dedizierte Ressourcen und voller Plesk Migrator. Wann sich der Wechsel lohnt.

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Wenn Du Plesk-Reseller-Kunde bei uns warst, kennst Du das Modell — Service-Pläne, Endkunden, alles wie gehabt. Wichtig vorab: Auf dem vServer gibt es die Reseller-Funktionen nicht ab Werk. Inklusive ist die Plesk Web Admin Edition (10 Domains); Service-Pläne und Endkunden-Accounts brauchen das Upgrade auf die Web Host Edition (Aufpreis siehe Produktseite). Dafür kommen zwei Dinge dazu, die im Shared-Tarif nicht gehen: dedizierte Server-Resourcen und der volle Plesk Migrator. Hier was praktisch anders ist und wann sich der Wechsel lohnt.

Zwei Hauptunterschiede

1. Dedizierte Resourcen

Shared-Reseller: Du teilst Dir den Server mit anderen Reseller-Kunden. Begrenzter Quota.

vServer: ganzer Server für Dich. CPU-Kerne und RAM garantiert reserviert. Kein Noisy-Neighbour. Quotas sind Dein Server-Tarif (z.B. 100 GB NVMe bei Solo, 1 TB bei Agentur) — nichts „virtuell geteilt”.

In Praxis:

  • WordPress-Performance bei 30+ aktiven Sites: spürbar schneller
  • Mail-Versand: keine Drosselung durch andere Reseller
  • DB-Performance: konsistent, ohne plötzliche Einbrüche

2. Plesk Migrator

Shared-Reseller: limitiert. Du kannst pro Endkunde manuell migrieren oder Plesk-Backup einspielen, kein vollwertiger Migrator.

vServer: Plesk Migrator vorinstalliert. Vollwertige Server-zu-Server-Migration aus anderen Plesk-/cPanel-Installationen.

Use Cases:

  • Wechsel von einem anderen Hoster zu uns
  • Massen-Migration vieler Endkunden in einem Rutsch
  • Saubere Plesk-Konfig-Übertragung inklusive Service-Pläne

Mehr in Plesk Migrator nutzen.

Vergleichs-Tabelle

AspektPlesk Reseller (Shared)Plesk vServer
Preisesiehe Reseller-Seitesiehe vServer-Seite
Reseller-Funktioneninklusiveerst mit Web-Host-Upgrade (Aufpreis)
Endkunden10 – unbegrenzt (nach Tarif)unbegrenzt (mit Web Host Edition)
CPU/RAMshared, mit anderendediziert
Storage250 GB – 3 TB NVMe100 GB – 1 TB NVMe
Plesk Migratoreingeschränktvoll
Performance-Konsistenzgutsehr gut
Custom OS-Anpassungneinja, per Ticket
Wer kümmert sich um Server?xawehoxaweho

Wann lohnt der Wechsel zum vServer

Klares Ja:

  • 20+ aktive Endkunden mit echtem Traffic
  • Performance-Probleme auf Shared-Reseller spürbar
  • Eigene Anwendung (Node.js, Python, Go) als Container neben Webseiten
  • Compliance-Anforderung: dedizierter Server gefordert
  • Geschäftliche Migration von einem anderen Anbieter (Plesk Migrator macht’s einfach)

Vielleicht ja:

  • 10–20 Endkunden ohne Performance-Beschwerden — Wechsel sinnvoll, aber nicht dringend
  • Hobby-Projekt mit DB-intensiver App — der Solo-Tarif reicht dafür oft schon
  • DevOps-Lerner-Setup mit Plesk-Sicherheits-Netz

Eher nein:

  • Unter 10 aktive Endkunden, alles läuft — Shared reicht
  • Nur eine Hauptdomain, wenig Bewegung — Single-Webhosting ist günstiger
  • Du hast eigentlich keine Reseller-Anforderung — Shared-Reseller ist der falsche Tarif

Preis-Vergleich konkret

Beispiel: Du hast 25 Endkunden mit jeweils mittlerem Bedarf.

Shared-Reseller: Reseller Plus (25 Kunden, 500 GB) — Preis auf der Reseller-Seite.

vServer: Studio (8 vCPU, 16 GB RAM, 250 GB NVMe) plus Web-Host-Edition-Upgrade für die Endkunden-Verwaltung — beide Preise auf der vServer-Seite.

Rechne beides zusammen: Mit dem Web-Host-Aufpreis liegt der vServer über dem Shared-Reseller. Du zahlst nicht für weniger, sondern für mehr — garantierte CPU und RAM, voller Plesk Migrator, keine Noisy Neighbours. Ob Dir das den Aufpreis wert ist, hängt an Performance-Bedarf und Kundenzahl.

Wenn Du keine Endkunden verwaltest, sondern nur eigene Projekte hostest, brauchst Du kein Web-Host-Upgrade — dann sind die vServer-Einstiegstarife auch preislich nah am Shared-Reseller dran. Wenn Du mehr Storage brauchst: Werkstatt (500 GB) oder Agentur (1 TB).

Migrations-Pfad: Shared zu vServer

Wenn Du bei uns bereits Reseller bist und upgrade zu vServer willst:

  1. vServer-Tarif buchen — mit Web Host Edition, sonst kommen Service-Pläne und Endkunden nicht mit
  2. Wir migrieren intern: alle Service-Pläne, Endkunden, Daten kommen rüber
  3. Plesk-URL bleibt gleich oder Du bekommst neue (je nach Setup)
  4. DNS bleibt — Endkunden merken’s nicht
  5. Alter Reseller-Tarif kann gekündigt werden

Migrations-Aufwand für Dich: faktisch null. Wir machen’s per Ticket, kein Aufpreis.

Was bleibt gleich

  • Service-Pläne funktionieren identisch (Web Host Edition vorausgesetzt)
  • Endkunden-Verwaltung identisch (Web Host Edition vorausgesetzt)
  • WordPress-Toolkit, SiteJet, Softaculous identisch
  • Backup-Strategie ähnlich (vServer hat 6h-Frequenz statt 24h-Frequenz im Shared)
  • Persönlicher Tier-2-Support bleibt (kein Tier-1-Filter)

Workflows aus dem Shared-Reseller kannst Du 1:1 mitnehmen. Du musst nichts neu lernen.

Was Du Dir nicht zu sehr verändern lassen solltest

Klassischer Fehler nach Wechsel: alle möglichen Custom-Sachen einbauen, weil’s „dedizierter Server” ist.

Empfehlung:

  • Bleib in Plesk-Workflows, solange’s geht
  • Custom nur, wenn’s wirklich nötig ist
  • Anpassungen per Ticket dokumentieren — wir können sie pflegen

So bleibt der Server pflegeleicht für uns und für Dich.

Häufige Fragen

Kann ich den Reseller-Tarif behalten und vServer parallel nutzen? Ja. Manche Kunden machen das: Shared-Reseller für kleine Endkunden, vServer für Premium-Kunden. Setup-Aufwand: Verwaltung mehrerer Plesk-Accounts.

Ist der vServer günstiger als der Shared-Reseller? Für Reseller-Betrieb: nein. Sobald Du Endkunden verwaltest, kommt das Web-Host-Edition-Upgrade dazu — damit liegt der vServer über einem vergleichbaren Shared-Reseller-Tarif. Dafür bekommst Du dedizierte CPU/RAM und den vollen Plesk Migrator. Ohne Endkunden (Web Admin Edition reicht) sind die Einstiegstarife vergleichbar. Aktuelle Preise: vServer-Seite.

Was, wenn vServer-Resourcen ausgehen? Tarif-Upgrade jederzeit. Wir vergrößern die VM live oder mit kurzer Downtime. Bei sehr großem Bedarf: dedizierte Hardware (auf Anfrage).

Brauche ich Linux-Erfahrung für vServer? Wenn Du in Plesk bleibst: nein. Plesk macht alles. Wenn Du Custom-Sachen willst: wir machen’s per Ticket, Du musst nichts wissen.

Performance-Tests gemacht? WordPress mit Standard-Theme + 20 Plugins: Shared-Reseller ~600ms TTFB unter Last, vServer Studio ~250ms. Subjektiv: spürbar schneller.

Mein Reseller-Account hat aktuelle Service-Pläne, kommen die mit auf vServer? Ja, wenn wir intern migrieren — Web Host Edition auf dem vServer vorausgesetzt. Du musst nichts neu anlegen.

SSL-Zertifikat für Plesk-URL — bleibt das? Bei interner Migration: bleibt erhalten. Bei Komplett-Neuanlage des vServers: musst Du Let’s Encrypt für die neue Plesk-URL einmal beantragen.

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