Bei xaweho läuft täglich automatisches Backup, 7 Tage aufbewahrt — Du kannst Self-Service zurückrollen, ohne uns anzurufen. Plus eigene manuelle Backups bei Bedarf, Backup auf externes FTP-Ziel, gezielter Single-File-Restore. Hier wie’s funktioniert.
Backup-Konzept bei xaweho
Was wir automatisch machen
- Daily-Backup: jede Nacht, alle Daten (Files, Mailpostfächer, DBs, Plesk-Konfig)
- 7 Tage Retention: Du hast 7 Tage zurück, jeden Tag eine Version
- Externe Storage: Backups landen auf separatem Backup-Server, nicht auf demselben Server wie Deine Daten — bei Server-Crash sind Backups sicher
Was Du selbst zusätzlich kannst
- Manuelles Backup zu beliebigem Zeitpunkt (z.B. vor riskantem Plugin-Update)
- Backup auf externes FTP-Ziel (z.B. Deine Synology zu Hause)
- Auto-Backup-Plan mit eigener Häufigkeit
Was Du als Endkunde nicht siehst
Server-Snapshots auf Hypervisor-Ebene, RAID-Ebene-Backup — das ist Server-Admin-Sache. Du arbeitest mit Plesk-Backups.
Plesk-Backup-Manager öffnen
In Plesk: Konto → Mein Profil → Sichern & Wiederherstellen (oder via Domain-Detail → Tab Backup).
Du siehst:
- Liste der vorhandenen Backups (Datum, Größe, Inhalt)
- Aktionen: Restore / Download / Löschen
- Plus-Button: neues Backup erstellen
Manuelles Backup erstellen
Klick Sichern:
- Inhalt: Alles oder gezielt (Mail, Files, DB, Konfig)
- Speicherort: lokal (im Plesk-Webspace) oder Remote-FTP / Cloud-Storage
- Format: Plesk-Format (für Restore zurück) oder ZIP/TAR
- Kommentar: optional, was das Backup ist
Klick OK → Backup läuft im Hintergrund. Bei großen Setups (>10 GB): kann Stunden dauern.
Notification, wenn fertig.
Externes Backup-Ziel
In Plesk: Konto → Sichern & Wiederherstellen → Remote-Storage-Settings:
- FTP: für Synology zu Hause oder NAS-Backup
- Amazon S3 / Backblaze B2 / Google Cloud
- Wasabi
Setup mit Server-Daten, Test-Verbindung, Speichern.
Auto-Backup mit externem Ziel:
- Häufigkeit: täglich / wöchentlich
- Anzahl Backups: 7 (oder mehr)
- Pre-Backup-Hook (optional): Skript, das vor Backup läuft
Restore aus Backup
In Plesk-Backup-Liste: Backup auswählen → Wiederherstellen.
Optionen:
Komplett-Restore
Stellt alles zurück — Files, Mail, DB, Konfig. Site-Zustand wie zum Backup-Zeitpunkt.
Vorsicht: Daten nach Backup-Zeitpunkt sind weg. Wenn Du heute morgen ein Backup machst und am Nachmittag was kaputt geht, kannst Du auf das Morgen-Backup zurück — Vormittag-Änderungen verloren.
Selektiver Restore
- Nur Files (nicht Mail / DB)
- Nur DB
- Nur Mail
- Spezifische Datei (Single-File-Restore)
Klick auf Backup → Inhalte erkunden → Datei suchen → Wiederherstellen.
Single-File-Restore ist die häufigste Aktion: WordPress-Konfig kaputt, einzelne Plugin-Datei verloren — gezielt zurückholen, nicht ganzes Backup.
Restore aus Daily-Backup
Server-side-Backups (die wir machen) sind in Plesk auch sichtbar — als zusätzliche Backups in der Liste.
Restore-Klick funktioniert genauso wie für Deine eigenen.
Bei großen Restores (Komplett-Site, viele GB): kann ein paar Stunden dauern. Notification beim Abschluss.
Backup vor riskanten Änderungen
Empfohlene Workflow:
- Vor Plugin-Update: WordPress-Toolkit Backup
- Vor PHP-Version-Wechsel: Manuelles Plesk-Backup
- Vor Domain-Migration: Komplettes Backup mit Konfig
- Vor SSL-Änderungen: nur Konfig-Backup
WordPress-Toolkit hat eigenes Backup pro WP-Site — ergänzt Plesk-Backup, nutzt selbe Storage-Schicht.
Restore auf andere Domain / anderen Server
Wenn Du Backup auf andere Domain einspielen willst (Domain-Wechsel, Migration):
- Backup auf neuen Plesk-Server hochladen (per FTP oder Plesk-Migration-Tool)
- Domain dort einrichten
- Backup → Restore → Domain-Mapping anpassen
Bei Migration zu uns: schreib uns Ticket, wir machen das.
Backup-Größe und Quota
Backups belegen Webspace in Deinem Tarif. Bei großen Sites + vielen Backups: Quota voll.
Lösung:
- Externes Backup-Ziel (FTP zu eigenem NAS)
- Alte Backups löschen
- Tarif-Upgrade
Was nicht im Plesk-Backup ist
- Server-OS-Konfiguration (machen wir auf Hypervisor-Ebene)
- Plesk selbst (machen wir auch)
- Andere Plesk-Accounts (Multi-Tenant — Du siehst nur Dein Account)
- VPN-/SSH-Konfigurationen Server-seitig
Alles was zu Deinem Account gehört (Domains, Files, Mail, DB, Plesk-Settings): drin.
Notfall-Restore — was tun, wenn alles weg ist
Worst Case: Account komplett gelöscht oder Plesk nicht erreichbar.
Schreib uns Ticket. Wir haben:
- Off-Site-Backups
- Plesk-Account-Snapshots
- Hypervisor-Snapshots
Restore-Zeit: typisch 1-4 Stunden, je nach Größe.
Häufige Fragen
Wie groß sind meine Backups? Plesk → Sichern → Liste zeigt Größe pro Backup. Komprimiert, typisch 50-70% der Original-Größe.
Kann ich Backups vom Plesk-Server runterladen? Ja. Backup → Herunterladen → ZIP/TAR-Format. Praktisch für lokales Archiv.
Restore dauert sehr lange — geht’s schneller? Bei großen Sites bremsen viele kleine Files. Plesk-Restore ist optimiert, aber nicht magisch. Bei wirklich riesigen Sites: Server-side-Restore via uns.
Kann ich gezielt eine MySQL-Tabelle restoren? Über Plesk-Backup-Manager: nicht direkt — nur ganze DB.
Workaround:
- DB aus Backup als separate DB restoren
- In phpMyAdmin nur die gewünschte Tabelle exportieren
- In aktuelle DB importieren
Backup im laufenden Betrieb — Risiko? Plesk macht Hot-Backup — Datenbank wird konsistent gesichert ohne Downtime. Risiko gering.
Restore überschreibt — kann ich vorher prüfen? Inhalte erkunden zeigt was drin ist. Plus: vor wichtigen Restores ein zusätzliches aktuelles Backup machen, damit Du im Worst Case zurückkannst.
Wie lange werden Server-side Daily-Backups aufbewahrt? Standard 7 Tage. Auf Wunsch verlängerbar (gegen Aufpreis). Schreib uns.
Backup verschlüsseln — geht das? Plesk-Backup hat Verschlüsselungs-Option. Passwort sicher aufbewahren — verschlüsseltes Backup ohne Passwort = nutzlos.
Weiter geht’s
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Was Du nach der Bestellung bekommst, wie Du Dich das erste Mal in Plesk einloggst und was Du als Erstes einstellen solltest.
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Wie Plesk aufgebaut ist: linke Navigation, Domain-Liste, Tabs pro Domain, Service-Plan-Limits. Damit Du nicht suchen musst.
Domain-Übersicht und Webspace
Was die Domain-Detail-Seite zeigt: Document-Root, Subdomain anlegen, DNS-Status, Webspace-Quota. Damit Du Dich auf Deiner Hauptdomain auskennst.
File Manager im Browser
Files hochladen, editieren, Permissions setzen — alles in Plesks eingebauten File Manager. Wann das reicht, wann FTPS besser ist.